LIEBER NICHT!

Dämmung und die daraus resultierenden Probleme

Außendämmung
Um es gleich vorwegzuschicken, wir tragen an dieser Stelle nur Informationen zur Außendämmung von Wohngebäuden zusammen. Innendämm-Maßnahmen bleiben hiervon unberührt.
Wir wollen bei unserem Vorgehen so „neutral“ wie möglich bleiben, obwohl wir uns die eine oder andere Spitze nicht verkneifen werden.

Am Anfang ist die Notwendigkeit
Irgendwann ist für jedes Gebäude der Zeitpunkt gekommen, an dem saniert werden muss. Möglicherweise steht viel auf dem Prüfstand. Fenster, Türen, Heizung, Dach, Fassade, Keller. Verknüpft werden all diese Dinge mit dem Wunsch, Energie einzusparen. Viele dieser Einzelmaßnahmen können sinnvoll sein, manche sind kritisch zu hinterfragen.

Später ist da die Idee
Wenn schon investiert werden muss, dann darf auf keinen Fall die Dämmung des Außenmauerwerks fehlen. Man kommt an einer solchen Entscheidung eigentlich nicht vorbei. 60 % Energieeinsparung und mehr bedeutet schließlich eine massive Reduzierung der Heizenergiekosten. Gepuscht von Seiten der Bundesregierung, gefördert von den staatlichen Förderbanken. Dumm, wer nicht dämmt. Da kann man doch die Idee, das Haus mit einer Außendämmung zu versehen, gleich umsetzen.

Am Ende ist das böse Erwachen
Zunächst einmal soll festgehalten werden, das Bestandsgebäude, z.B. Einfamilienhäuser im Schnitt 20 – 25 % der Wärme über das Außenmauerwerk verlieren. Wenn nun das Außenmauerwerk gedämmt wird und die ausgelobten 60 % Energieeinsparungen korrekt sind, dann spare ich effektiv 60 % von 25 %. Das sind nach Adam Riese, falls man diesen in der Dämmstoff-Industrie noch kennt, 15 % an Einsparpotential.

Nehmen wir ein kurzes Beispiel:
Ihre Heizkosten betragen im Jahr 4.000,-- €.
Sie träumen von 60 % Heizkostenersparnis. Das sind in diesem Fall 2.400,-- € im Jahr.
Ihre Außendämmung hat insgesamt 50.000,-- € gekostet.
Nach 21 Jahren hat sich Ihr Investment gerechnet. Im Traum.
Realistischer weise erzielen sie eine 15 %-ige Einsparung. Das sind in diesem Fall nur noch 600,-- € im Jahr.
Nach 83 Jahren hat sich ihr Investment also bezahlt gemacht.

Da kann man doch nur reagieren, wie der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und nicht mehr wiederkam. Vielleicht weil er dann endlich die Heizkostenersparnis in seine Hobbys stecken konnte.

Nun kommt der Spaßfaktor
Sie haben ein Investment getätigt mit dem sie in den nächsten 30 Jahren eine Menge „Spaß“ haben werden. Schließlich glauben sie, etwas Gutes für das Klima und die Umwelt getan zu haben. Das ist wohl war, aber völlig anders, als sie es sich vorstellen.

Außendämmung als Brandbeschleuniger?
Zunächst einmal sei festgehalten, das Polystyrol aus Kohlenstoff und Wasserstoff besteht, d.h. wir reden hier von Erdöl. Je nach Gebäudegröße haben sie somit mehrere 100 Liter Rohöl über ihre Hausfassade verteilt.
Was wir niemandem wünschen: Im Brandfall werden die Flammen der lichterloh brennenden Außendämmung weithin sichtbar sein. Die Feuerwehr wird voraussichtlich nicht wirklich helfen können und wie mehrfach z.B. in Frankfurt geschehen, das Gebäude kontrolliert abbrennen lassen.
Über den Schaden, den sie erleiden und den Schaden den sie der Umwelt durch die giftigen Rauchgase zufügen, wollen wir hier nicht weiter diskutieren.
Es ist aus unserer Sicht ein absolutes Unding, dass die Verbraucherzentrale in einem Vortrag lapidar berichtete, dass Polystyrol aufgrund von beigefügten Flammschutzmitteln und die verbauten  Brandriegel brandtechnisch kein Problem bereitet.
Erstaunlich ist an dieser Stelle auch, dass die Politik den Herstellern von Polystyrol freistellt, nach welchen Vorschriften das Endprodukt zu prüfen ist. Der laschen deutschen oder der strengen europäischen Vorgabe.

Außendämmung als Lebensraum für Flora und Fauna?
Nun wenden wir uns der Schaffung neuer Lebensräume für Pflanze und Tier zu. Hier sei zuvorderst festgehalten, dass die Entwicklung pflanzlichen Lebens auf ihrer Fassade 6 bis 8 Jahre dauern wird. In viel zu vielen Fällen sind zu diesem Zeitraum die in den Farbanstrichen enthaltenen Biozide und Fungizide durch den Regen ausgewaschen, d.h. diese lebensfeindlichen Verhinderer von Algenwachstum und Schimmel befinden sich spätestens dann in ihrem Vorgarten und letztlich in unser aller Grundwasser. Ein großer Teil dieser Stoffe ist in der Landwirtschaft nicht mehr zugelassen.

In Deutschland werden jährlich 100.000 t an Pestiziden (Biozide) produziert. Hiervon werden 34 % zur Algen- und Schimmelbekämpfung eingesetzt. Größter Einzelverbraucher: die Dämmstoffprofis.
Nun wandert also Jahr für Jahr ein großer Teil dieser 34.000 t in unser Grundwasser. Endlich ist es dann verschwunden. Die Entfernung dieser Stoffe aus unserem Trinkwasser stellt die Wasserwerke vor große Probleme. Da es aber mit Dämmstoffen keine Probleme gibt, braucht man die Endkunden hierüber ja auch nicht informieren und somit die Verursacher auch nicht an den Kosten beteiligen.
In einer schweizer Grundwasser-Studie wurde kürzlich festgestellt, dass die dortige Dämmstoff-Industrie nach der Landwirtschaft der größte Verschmutzer des eidgenössischen Grundwassers ist. In Deutschland wird dies sicher alles anders sein.
Beginnen wir nun mit dem Jahr 8 nach erfolgter Dämmung. Wir gehen hier davon aus, dass sich die Biozide und Fungizide im Boden rund um ihr Haus befinden und auf der Außendämmung somit Platz gemacht haben für neues Leben.
Nun wird ihre einstmals schöne Fassade farbliche Veränderungen hinnehmen müssen. Algen und Schimmel können sich nun ausbreiten. Von grünlich bis im wahrsten Sinne des Wortes gräulich wird ihre Fassade erscheinen. Reklamieren hilft nicht, denn der Gewährleistungszeitraum ist überschritten. Alle Verursacher waschen nun ihre Hände in biozidbelasteter Unschuld.
Was die Fauna anbelangt, so geben sie der Vogelwelt, vor allen Dingen den Spechten die Möglichkeit, neue Nistplätze zu erobern. Wenn es also bei ihnen klopft, muss es nicht an der Haustür sein.
Auch Mäuse freuen sich über trockene und kuschelige Quartiere in der Dämmung.
Sanierungskosten für die Fassade werden sie überraschen und sollten sie in die Verlegenheit kommen ihre Außendämmung, aus welchem Grund auch immer, entfernen zu müssen, dann stehen sie vor einem Riesenberg an Sondermüll. Spätestens dann hört der Spaß auf. Ein Konzept zum Recyceln existiert nicht. Es wird gerade vom größten Produzenten mit deutschen Steuergeldern entwickelt.

Sie denken, an dieser Stelle sind wir am Ende? Weit gefehlt!. Das Highlight des Dämmstoff-Wahns kommt jetzt.

Die Dämmstoff-Katastrophe
Anders kann man die Situation die wir ihnen nun beschreiben, nicht nennen.
Wie wir aus gut unterrichteten Kreise erfahren haben, tauchen mehr und mehr Informationen im Markt auf, wonach Bewohner komplett sanierter und mit einer Außendämmung versehenen Gebäuden, inkl. dreifach verglaster neuen Fenstern in Verbindung mit Gasetagenheizungen modernster Bauart, mit steigenden Heizkosten konfrontiert werden. Heizkostensteigerungen von 10 – 30 % sollen nicht die Ausnahme, sondern schon fast die Regel sein.

Der Hintergrund hierfür ist folgender:
Eine Gasfeuerstätte „verzehrt“ pro Kilowatt eingestellter Nennwärmeleistung stündlich unter normalen Betriebsbedingungen 1,6 m³ Luft. Diese sauerstoffreiche Luft benötigt der Brenner, um das Gas „sauber“ zu verbrennen. Reduziert sich der Sauerstoffgehalt der Luft entsteht, so nicht mehr Kohlendioxid und Wasserdampf, sondern Kohlenmonoxid! Reicht die nachströmende Sauerstoffmenge nicht aus, so wird die Luft „schlecht“, man fühlt sich müde. Konsequenz: Fenster auf, Frischluft rein. Und dies zusätzlich viele Male während der Heizperiode, weit über das „normale“ Lüften hinaus.
Am Ende schlagen über die Wärmeverluste durch „Vielfachlüften“ deutlich höhere Heizkosten zu Buche. Wärmedämmung und dichte Fenster = Fehlinvestition,
So, jetzt reicht es. Sie können nun all dies, was wir an Informationen zusammengetragen haben glauben oder nicht. Sie können diese Information einrahmen und an die Wand nageln, oder sie den Weg allen Vergänglichen schicken. Es ist wie immer ihre Entscheidung.
Wir denken, was mit Sicherheit bleibt: die Unsicherheit!

Glauben sie nicht vorbehaltlos alles was man ihnen erzählt. Seien sie kritisch. Hinterfragen sie Aussagen, auch wenn diese hunderte Male wiederholt werden. Zweifeln sie, denn möglicherweise geht es für sie um mehrere zehntausend EURO und manchmal sicher auch um mehr als hunderttausend EURO.

DIE LÖSUNG

Die Alternative zum Dämmen

Wenn sie mit all den Problemen, die das Dämmen mit sich bringt, nichts zu tun haben wollen, dann haben wir die Lösung. Mit unserem effizienten und mit dem Klimaschutzpreis 2011 ausgezeichneten think[RED]energy® NIEDERTEMPERATUR-Heizsystem auf Basis von INFRAROT-Wärmestrahlung zur Hüllflächen- und Bauteiltemperierung brauchen sie die Dämmproblematik erst gar nicht aufkommen zu lassen und können möglicherweise zehntausende von EURO an Investitionssumme sparen.

Verwechseln sie uns an dieser Stelle nicht mit den Herstellern von INFRAROT-Hochtemperatur-Heizelementen. Wenn wir ihre Wohnung oder ihr Gebäude heizungstechnisch umgerüstet haben, ist es möglich, dass sie keinen einzigen Heizkörper sehen. Nur Thermostate an den Wänden. Und sie werden sich in der angenehmen Infrarot-Wärme wohl fühlen.

Dies alles in Verbindung mit einem INFRAROT-Wärmestromtarif auf Basis regenerativ erzeugten Stroms (Naturstrom). So tun sie tatsächlich etwas für die Umwelt und heizen CO2-neutral. Beschreiten sie mit uns den Weg in eine neue Heizepoche. Wie weit die Hersteller von althergebrachten, wassergeführten Heizsystemen auch denken mögen, wir haben bis ans Ende gedacht.
Und am Ende steht: Heizen mit regenerativ erzeugtem Strom und dem think[RED]energy® NIEDERTEMPERATUR-Heizsystem zur Hüllflächen- und Bauteiltemperierung.

 

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DIE UNWILLKOMMENEN MITBEWOHNER

Schimmelpilz

Wärmeleiste gegen Schimmelbefall
NIEDERTEMPERATUR-Wärmeleisten verhindern aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk, trocknen dieses aus und entziehen Schimmel die Grundlage.

Die Frage, ob wir im Universum alleine sind oder ob es da draußen jemanden gibt, der zu uns hinüberschaut, ist noch nicht geklärt. Anders sieht es bei der Frage aus, ob wir in unseren Wohnungen und Häusern unter uns sind oder nicht. Diese Frage kann klar beantwortet werden.
Wir sind nicht alleine! Selbst Kevin ist nicht allein zu Haus.
Vieles haben wir getan, um der Einsamkeit in unseren Wohnungen zu entfliehen und einen bequemen Mitbewohner einzuladen, den Wohnraum mit uns zu teilen. Wenn er einmal da ist, brauchen wir nichts weiter zu tun, ihn nicht füttern, nicht Gassi gehen, sondern einfach so weitermachen wie bisher. Luftdicht abgeschlossene Fenster mit Vielfachverglasung einbauen, Häuser komplett hinter 20 Zentimeter dicken Styropor-Platten luftdicht einzupacken und fossile Rohstoffe (Öl, Gas, Kohle) verbrennen, um warmes Wasser zu produzieren, um anschließend warme Luft aufsteigen zu lassen. Mehr nicht. Dann kümmert sich unser Gast schon um sich selbst.

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(Erschienen in HAUS + HOF März 2013)

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Wärmeleisten im Einsatz zur Schimmelprävention

... Ein wichtiger Bestandteil Innerhalb der EnergieKonzeption HEiZUNG4.0® ist die mit Strom betriebene Wärmeleiste. Mit ihr wird die Wärme exakt dorthin gebracht wo sie benötigt wird. Verbaut z.B. hinter dem Kleiderschrank, mit einem Thermostaten versehen, wird über einem abgesetzten Temperaturfühler die Oberflächentemperatur der Wand kontrolliert und mit 17°C konstant gehalten. Die Wandoberfläche bleibt trocken, dem Schimmel ist damit die Wachstumsgrundlage entzogen und das Problem beseitigt.

Neben der Vermeidung von Wohnungsschimmel lassen sich die think[RED]energy® NIEDERTEMPERATUR Wärmeleisten auch zur gezielten Bauteil-Trocknung einsetzen. ...

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